1966
Chronik der Voglerschützen Holenberg
Wie bereits im TAH-Artikel erwähnt, fand die Gründungsversammlung am 19.03.1966 im Lokal Gabriel statt. Erschienen waren: Ernst-August Haasper, Karl Sander, Willi Jäger, Walter Meyer, Werner Gabriel, Siegfried Kaufmann, Wolfgang Presun, Gerhard Krell, Karl Garbe und Klaus Cichos. Ebenfalls dazu gehörend, aber an diesem Tage nicht dabei waren: Heinz Weirauch, Helmut Schmidt, Karl-Heinz Garbe, Karl Brandt, Wolfgang Gabriel, Günter Kriesten und Horst Mädel. Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Ernst-August Haasper 2. Vorsitzender: Walter Meyer Schriftführer: Heinz Weirauch Waffenwart:          Karl Sander Kassenwart: Willi Jäger Kassierer: Karl Brandt Der Monatsbeitrag betrug 1,50 DM Am 01.04.1966 kam der 1. Vorsitzende des Kreisschützenbundes Conrads, um allgemeine Informationen über das Schützenwesen zu geben. Das erste Übungsschießen fand am 06.04.1966 statt. Geschossen wurden 5 Schuss mit Luftgewehr auf einem Stand (Kosten: 20 Pfennig). Zum Schießen war der Saal des Lokals hergerichtet worden. Am 31.08.1966 wurde mit Manfred Runge ein neuer Schießwart gewählt. Am 11.11.1966 löste Karl Brandt als Kassierer Willi Jäger ab. Im November 1966 konnten die ersten Satzungen festgelegt werden. Erster König wurde Gerhard Krell.
Chronik der Voglerschützen Holenberg
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1975 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974
Bei der Jahreshauptversammlung wurde folgenderVorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Ernst-August Haasper 2. Vorsitzender: Günter Kriesten Schriftführer: Heinz Weirauch Kassierer: Karl Brandt Schießwart: Manfred Runge Der noch junge Verein hatte inzwischen 26 Mitglieder. Die Schießabende waren immer Freitags. Eine neue Luftgewehranlage wurde von Helmut Schmidt, Karl, Brandt und Karl-Heinz Garbe gebaut. Auch Schützenuniformen wurden in diesem Jahr bestellt. Der neue König war Karl Brandt.
Das Gründungsjahr
Uniformen wurden bestellt
Ein Schützenfest wurde ausgerichtet
Auf der Jahreshauptversammlung wurden auch erstmalig die neuen Uniformen präsentiert.
Im Mai liefen die Vorbereitungen für das bevorstehende Schützenfest auf Hochtouren. Vom 11.-13.05.1968 stand Holenberg ganz im Zeichen des Schützenwesens. Festplatz war die Wiese von Gustav Stapel. Am Sonntag fand der große Umzug statt an dem 20 Vereine teilgenommen hatten. Beim Königsschießen im September wurde Gerhard Hansmann König.
Bei der Jahreshauptversammlung am 22. Februar 1969 im Lokal Gabriel wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender:       Ernst-August Haasper 2. Vorsitzender:         Günter Kriesten Schriftführer:             Heinz Weirauch Kassierer:                 Karl Brandt Schießwart:                 Heinz Hauburg Stellv. Schriftführer: Karl-Heinz Garbe Unterkassierer:       Dieter Jünke Auf dieser Versammlung wurde der Vorschlag gemacht, auch Frauen mitschießen zu lassen. Dieser Punkt ist allerdings auf allgemeinen Wunsch zurückgestellt worden. Die Schützen beschlossen, das der König als äußeres Zeichen eine Krone auf dem Schulterstück tragen soll. Erstmals begleitete man nach Überreichung einiger Preise die Gewinner mit einem „Gut Schuss“. Ein Pachtvertrag mit Frau Lina Biel über ein Grundstück im Baukamp zur Errichtung eines Schießstandes konnte durch Karl Garbe abgeschlossen werden. Erste Zeichnungen sind erstellt und der Bauantrag eingereicht worden. Als König konnte Rudolf Hansmann, als Jungkönig Bodo Marten gekürt werden.
Bauantrag für Baukamp beantragt
Baubeginn Schießstand
Erstmals sind Rundenwettkämpfe auf Kreisebene erwähnt worden. Zwei Mannschaften haben teilgenommen und erreichten Platz 14 und 18 von 24 Mannschaften. Beim Vereinsschießen (heutige Vereinsmeisterschaft) schoss man 15 Schuss in der Altersklasse und 30 Schuss in der Schützenklasse. Ausgezeichnet wurden dabei Karl Garbe (AK) und Helmut Schmidt (SK). Auf der Jahreshauptversammlung am 18. April 1970 im Lokal David konnte als neuer Unterkassierer Klaus Cichos verpflichtet werden. Beschlossen wurde auch eine Beitragserhöhung auf monatlich 5,- DM. Der Verein hatte 28 Mitglieder. Im September 1970 wurde mit dem Schießstandbau begonnen, Schachtarbeiten und Fundamente konnten noch im selben Jahr abgeschlossen werden. Umfangreiche Erdbewegungsarbeiten wurden mit Hilfe der Bundeswehr bewältigt. Als Jungendschießwart wurde Gerhard Krell ernannt. Der König hieß Adolf Schrader. Ende 1970 hatte der Verein 42 Mitglieder (etliche Jugendliche waren 1969 eingetreten).
Schützenhaus feiert Richtfest
Bei den Kreismeisterschaften in Boffzen war Heinz Hauburg mit Platz 64 bester Holenberger Teilnehmer. Beim Ausschießen eines Luftgewehres kam der gleiche Schütze auf einen hervorragenden 3. Platz. Bei der Jahreshauptversammlung am 05. Februar 1971 im Lokal David wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender:  Ernst-August Haasper 2. Vorsitzender:               Günter Kriesten Schriftführer:                   Heinz Weirauch Kassierer:  Karl Brandt Schießwart:             Heinz Hauburg Stellv. Schriftführer:  Karl-Heinz Garbe Unterkassierer:  Manfred Lange Jugendwart:  Gerhard Krell Die Arbeiten am Schützenheim / Schießstand sollten frühzeitig weitergehen. Die Mitglieder bildeten Arbeitsgruppen. Bauausschussleiter war Karl Garbe. Man beschloss, dass jeder 50 Stunden leistete, bei Nichteinhaltung wurde für jede Stunde 4,- DM eingezahlt. Im Spätsommer 1971 war der Rohbau fertiggestellt und man feierte Richtfest:
Nachdem der erste Bauabschnitt abgeschlossen war, wurde mit Bauabschnitt II begonnen. Dazu beschloss man, dass jeder nochmals 60 Stunden leisten sollte, oder aber für jede nichtgeleistete Stunde 4,- DM zahlen musste. Mit der Vereinsmeisternadel konnten in der Altersklasse Günter Kriesten und in der Schützenklasse Heinz Hauburg ausgezeichnet werden. An den Kreisverband musste pro Mitglied ein Betrag von 5,- DM abgeführt werden. Als König konnte Heinz Hauburg proklamiert werden.
Ende 1971 waren 28 Mitglieder gemeldet, 14 weniger als im Vorjahr (etliche Jugendliche sind wieder ausgetreten).
Auf der Jahreshauptversammlung am 18.Februar 1972 im Lokal David wurde der Wunsch laut, den König erstmals im Schützenhaus auszuschießen. Dazu waren jedoch noch etliche Arbeiten nötig. An den Kreisverband mussten ab sofort pro Schütze 6,50 DM abgeführt werden. Schützenausweise sollten ausgestellt werden. Zum ersten mal kam ein Schießterminplan zum Einsatz. Bei den Vereinsmeisterschaften konnten Karl Garbe (Altersklasse) und Herbert Hansmann (Schützenklasse) ausgezeichnet werden. Ende März war das Schützenhaus schon gut fortgeschritten. Außenarbeiten  standen noch aus, außerdem mussten noch die Fundamente für die Zuganlagen und Toiletten fertiggestellt werden. Im September waren noch Außenputz- und Malerarbeiten zu erledigen, sowie der Plattenweg zu legen. König wurde Günter Kriesten. Er konnte allerdings noch nicht im Schützenhaus ermittelt werden. Dafür fand der Königsball im November erstmals im Schützenheim statt.
Einzug ins Schützenhaus
Gründung einer Damenabteilung
Bei der Jahreshauptversammlung am 26. Januar 1973 im Schützenhaus wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Günter Kriesten 2. Vorsitzender:              Ernst-August Haasper Schriftführer:                  Heinz Weirauch Kassierer: Karl Brandt Schießwart: Heinz Hauburg Jugendbetreuer: Kuno David Unterkassierer: Adolf Schrader Es wurde beschlossen, dass eine Aufnahmegebühr von 50,-DM von neuen Mitgliedern gezahlt werden muss. Vorläufig ist nur Luftgewehrschießen möglich, da noch keine KK-Anlage installiert ist. Am 15.02.73 wurde eine Damenabteilung gegründet. Bei der Versammlung waren anwesend: Anneliese Hauburg, Marga Jünke, Marianne Krell, Helga Haasper, Helene Garbe und Brunhilde Papenberg. Kurz danach schlossen sich auch Waltraud Brandt, Inge Hansmann und Margot Schmidt der Damenriege an. Der Damenbeitrag belief sich auf 1,00 DM monatlich. Für die Erringung einer goldenen Stoffeichel mussten bei 15 Schuss Luftgewehr mindestens 135 Ring erreicht werden. Für die restlichen Arbeiten am Schützenhaus / Schießstand mussten noch Blende und Zielstand fertiggestellt, ein Zaun angebracht und die Damentoilette fertiggestellt werden. Dazu beschloss man, dass jedes Mitglied nochmals 15 Stunden leisten soll, oder aber für jede nichtgeleistete Stunde 4,00 DM zahlen sollte. Der Beginn für diese restlichen Arbeiten war am 31.03.73 Das erste gemeinsame Königsschießen wurde noch mit Luftgewehr durchgeführt, da der KK-Stand noch nicht ganz fertig war. Das Königspaar hieß Ernst-August Haasper und Rosi Bartling. Beide erhielten von Karl Garbe angefertigte Königsscheiben. Ein KK-Gewehr wurde gekauft. Am 14.10.73 fand eine Feierstunde mit Besichtigung Schützenhaus/Schießanlage mit Gemeindedirektor Kreikenbohm und Gemeinderat sowie Abordnungen der Holenberger Vereine im Schützenhaus statt. Am Ende des Jahres waren der KK-Stand (zunächst eine Anlage) fertiggestellt und die Schießanlage von der zuständigen Behörde abgenommen worden.
Erneut Schützenfest in Holenberg
Auf der Jahreshauptversammlung, die bereits am 29.Dezember 1973 im Lokal David stattfand, legten die Mitglieder eine Beitragserhöhung fest. Herren zahlten ab sofort 5,00 DM, Damen zahlten 2,00 DM monatlich. Die Frage, ob auch die Damen stimmberechtigt sind, konnte auf der Versammlung noch nicht geklärt werden. Am 16.02.74 gab es ein Kappenfest im Schützenhaus.
Vorsitzender Günter Kriesten legte im Februar sein Amt nieder und erklärte seinen Austritt aus dem Verein. Nach einigen Gesprächen konnte er jedoch überzeugt werden, diesen Entschluss zurückzunehmen. Vom 15. – 17.06.1974 fand ein Schützenfest statt. Aus diesem Anlass wurde erstmals ein Dorfkönig ausgeschossen. Diesen Titel errang Heinz Huchthausen.
Das Königsschießen konnte erstmals auf dem KK-Stand durchgeführt werden. Das Königspaar hieß Kuno David (erhielt eine Königsscheibe) und Inge Hansmann (erhielt einen Wandteller).
Beginn der Vereine-Schießen
Bei der Jahreshauptversammlung am 11. Januar 1975 im Schützenhaus wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Karl Garbe 2. Vorsitzender:              Ernst-August Haasper Schriftführer:                  Heinz Weirauch Kassierer: Karl Brandt Schießwart: Heinz Hauburg Unterkassierer: Adolf Schrader Der Beitrag der Damen erhöhte sich auf 2,50 DM. Die Ringzahlen, die zum Erringen einer grünen, silbernen oder goldenen Eichel beim Luftgewehrschießen der Damen mit 15 Schuss nötig waren, wurden mit110 Ring / 120 Ring / 130 Ring festgelegt. Die Vogler-Schützen wurden am 15.08.1975 in das seit Mitte der fünfziger Jahre bestehende Freundschaftspokalschießen der Schützenvereine Negenborn, Lobach und Golmbach integriert. Das erste gemeinsame Vergleichsschießen wurde am 14.09.1975 in Golmbach durchgeführt. Damit war der Beginn des Vier-Vereine-Schießens geboren. Festgelegt war, dass eine Herrenmannschaft aus 10 Personen bestehen musste. Werner Gabriel stiftete einen Pokal, der von den Vereinen Holzberg-Schützenclub Linnenkamp, Weiß-Rot Stadtoldendorf und den Vogler- Schützen Holenberg ausgeschossen werden sollte. Das erste Schießen dieses Drei-Vereine-Schießens war der 02.11.1975 bei Weiß-Rot Stadtoldendorf. Es wurde vorerst mit Luftgewehr geschossen. Im September führte man ein öffentliches Preisschießen durch, welches an vier Tagen ausgetragen wurde. Oberhalb des Schützenhauses wurde ein Grillplatz hergerichtet und eine Hütte gebaut.
Am 27.07.1975 wurde die Schützenhauseinweihung offiziell gefeiert.
Das Königspaar hieß Helmut Habermann und Ingrid Jakob.
1976-1985 1976-1985